Nagelpilz

Nagelpilz oder auch Onychomykose, ist eine Infektion der Zehen- oder Fingernägel durch Fadenpilze, Hefepilze oder Schimmelpilze. Stoffwechselerkrankungen, Immunschwäche oder Gendefekte können die Anfälligkeit für Pilzbefall begünstigen. Vor allem Diabetiker oder Menschen mit Durchblutungsstörungen sind gefährdet. Auch die längere Einnahme von Antibiotika kann eine Ursache für den Befall sein.

Pilze lieben ein feucht-warmes Milieu, daher sind Zehennägel häufiger als Fingernägel. Wird der befallene Nagel nicht richtig behandelt, besteht die Gefahr, dass der Pilz ihn komplett zerstört und zudem die benachbarten Nägel befällt. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann erhebliche Schmerzen verursachen und zu Beeinträchtigungen beim Gehen führen.

Nagelpilzerkrankungen müssen stets vom Hautarzt diagnostiziert werden. Dazu wird eine kleines Stück Nagel abgeschnitten und im Labor eine Kultur angelegt. Sobald ein Pilzbefall festgestellt wurde, können Sie in Zusammenarbeit mit Ihrer Fußpflege den Pilz bekämpfen.

Im Gegensatz zur Therapie des Fußpilzes ist eine Nagelpilzbehandlung komplizierter und langwieriger. Die Nägel müssen einmal der Länge nach gesund rauswachsen. Das kann bis zu einem Jahr dauern. In dieser Zeit muss der Nagel regelmäßig behandelt werden.

Hier ein paar Tipps zur Vorbeugung und zum richtigen Umgang mit Nagelpilz.